Prozessmodell Blackbox

Raus aus der Komfortzone …

Wagen, nicht verzagen?!

Mein kleines Tagebuch der wagnerischen Wagnisse – was mich aus der Komfortzone bringt und was es mir schlussendlich bringt, dies zu tun. Dir zeigt es: Susanne predigt nicht nur andern, wie sie sich befähigen können (sollten), sondern versucht es auch selbst. Pleiten, Pech und Pannen = geteiltes Leid ist halbes Leid? Und: was mir als schreckliches Wagnis erscheint, sind zu 99% Gespenster in meinem Kopf. Umlernen und Üben um handlungsfähig zu werden ist, was ich mir verordne. Also los:

  • 24. September 2020: Hui, heute war ein wagemutiger Tag! (Es gab ja auch eine längere Pause, nicht nur mit Berichten, sondern auch mit dem Tun …). Ich habe heute an einer Breakout-Session teilgenommen mit drei (potenziell) unbekannten Personen, von denen mir dann zwei bekannt waren. Und: Ich habe mein erstes Video aufgenommen, es auf Facebook und LinkedIn veröffentlicht. Das Ziel ist: Aufmerksamkeit erregen! Die Aufnahmequalität und meine Videoperformance lässt mir jedenfalls für die Zukunft viel Spielraum um es besser zu machen und ein paar Mimik-Ticks loszuwerden. Den wirklich grossen Sprung aus der Komfortzone zu wagen, fand ich schlussendlich gar nicht so schlimm, eher anregend abenteuerlich. Das wirklich bisher Undenkbare kann ich befreit von meinen Erwartungen an mein Tun wagen. Zermürbend wird es dann, wenn ich kleine Sachen einfach nicht mache (Telefonate erledigen!), tue ich es schliesslich doch, ist es überhaupt nicht befreiend, weil ich von mir erwarten würde, dass es nicht so eine riesige Überwindung braucht – was für ein Energieverschleiss. Naja, ausweichen … blöder Hase?
  • 7. September 2020: So, ich teile nicht nur meine Erfolge, sondern auch meine feigen Momente. Habe heute in einem online-Webinar eine Aktivität in Breakout-Sessions nicht genutzt, weil mich das mit ca. vier vollkommen fremden Menschen in einen virtuellen Raum geworfen hätte. Die Aufgabe: Jeder redet 7 Minuten zu den bearbeiteten persönlichen Themen. Dieser Chance, meine Komfortzone zu erweitern, bin ich ausgewichen. Nächstes Mal gebe ich mir einen Ruck und werde mutig sein – die werden mich schon nicht auffressen 😉
  • 5. September 2020: Meinen ersten Artikel auf LinkedIn veröffentlicht (Drei Arbeitsphasen und sieben Erfolgsgeheimnisse, wie du erfolgreich eine schriftliche Arbeit verfasst) und eine Nachricht an ausgewählte Kontakte geschickt, die sich dafür interessieren könnten. Den Veröffentlichen– bzw. Senden-Button zu drücken, hat sich angefühlt, als würde ich im Science-Fiction-Drama den roten Knopf drücken. Besonders unangenehm: Der Versuch einer social-media-konformen Titelformulierung, die mich schrecklich reisserisch dünkt. Auch ich übe mich in der adressatengerechten Sprache. Zähneknirschend zwar … ein Resultat abwartend … Statusaktualisierung folgt!

Schlecht oder recht?

WaageWie stehst du dazu? Wird sich das Wagnis für Susanne lohnen oder bringt das so nichts? Was rätst du mir? Verfasse einen Kommentar (Eingabefeld weiter unten an der Seite. Um einen Kommentar zu verfassen, musst du nicht angemeldet oder registriert sein und deine Mailadresse wird nicht veröffentlicht.). Du darfst natürlich gerne mit uns teilen, was DU heute getan hast, um raus aus der Komfortzone zu kommen (oder warum du das nicht nötig findest im Leben).

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top